Als größte und traditionsreichste Veranstaltung dieser Art in Bayern ist die Lange Nacht der Wissenschaften längst ein Aushängeschild für die Innovationskraft und Wissensvielfalt des Bundeslandes. Was hier auf die Beine gestellt wird, ist beeindruckend: Über 1.000 Programmpunkte an einem einzigen Abend, gestaltet von rund 270 engagierten Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst und Gesellschaft – und das bereits zum zwölften Mal. Dieses breite Spektrum zeigt, wie lebendig und vielseitig der Forschungs- und Bildungsstandort Nordbayern ist.
In diesem Jahr wartet die Lange Nacht der Wissen- schaften zudem mit einigen Neuerungen auf: Zum ers- ten Mal sind die Programmpunkte den zentralen Forschungsfeldern von Research in Bavaria zugeordnet. So lässt sich gezielt entdecken, was Bayerns Forschung heute und morgen bewegt – von Künstlicher Intelligenz und Quanten bis hin zu Digitalisierung und Gesundheit. Außerdem erleichtert eine neue Übersicht zu englischsprachigen Angeboten internationalen Gästen die Orientierung und lädt dazu ein, Wissenschaft in Bayern auch über Sprachgrenzen hinweg zu erleben.
Mein besonderer Dank gilt den Hochschulen der Region, die mit ihrem Engagement nicht nur exzellente Lehre und Forschung ermöglichen, sondern Wissenschaft für alle zugänglich machen. Die beteiligten Universitäten und Hochschulen zeigen eindrucksvoll, wie breit gefächert und zukunftsweisend die akademische Landschaft in Bayern ist – von technischen Innovationen über medizinische Fortschritte bis hin zu künstlerischem und gesellschaftlichem Denken. Ebenso danke ich allen weiteren Programmpartnern, Unter- nehmen und Forschungseinrichtungen für die gelungene Gestaltung dieser Nacht. Sie alle tragen dazu bei, dass Wissenschaft sichtbar, erlebbar und verständlich wird. Möge diese Lange Nacht viele Aha-Momente schenken – und Lust auf mehr Wissen wecken.
München, im August 2025
Markus Blume
Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft und Kunst