Einleitung der Hochschulen

Liebe Wissenschaftsbegeisterte,

seit über 20 Jahren zeigt die Lange Nacht der Wissenschaften, wie vielfältig, lebendig und relevant wissenschaftliche Arbeit in unserer Region ist. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, gerade in einer Zeit, in der globale Herausforderungen, gesellschaftliche Spannungen und Desinformationskampagnen unsere Welt prägen. Hochschulen stehen als Bastionen für die Freiheit von Wissenschaft und Forschung dabei in besonderer Verantwortung: Sie schützen die Unabhängigkeit der Wissenschaft, fördern kritische Reflexion und stärken demokratische Diskurse.

Wissenschaft ist Teil der Gesellschaft und auf den Dialog mit ihr angewiesen – ebenso wird auch die Bedeutung von Kunst als gesellschaftliches Grundbedürfnis zunehmend breiter wahrgenommen. Deswegen öffnen die an der Langen Nacht beteiligten Hochschulen an diesem Abend ihre Türen und geben Einblicke in aktuelle Forschung, künstlerisches Schaffen und technologische Entwicklungen. Dabei steht der persönliche Austausch im Mittelpunkt: Besucherinnen und Besucher begegnen Forschenden, stellen Fragen und erhalten Antworten, die zum Weiterdenken anregen. Die Lange Nacht der Wissenschaften macht Forschung nahbar und steigert zudem das Potenzial der Kunst, gesellschaftsrelevante Fragestellungen aufzugrei- fen und ihre Wirkung in die Gesellschaft zu entfalten – sei es durch wissenschaftliche Analyse oder durch künstlerische Reflexion.

Die alle zwei Jahre stattfindende Lange Nacht der Wissenschaften ist auch ein Fest der Neugier: Sie lädt dazu ein, sich auf Neues einzulassen, scheinbar Komplexes zu entdecken und über- raschende Zusammenhänge zu verstehen. Ob Technik oder Theologie, Medizin oder Musik – es ist der gemeinsame Anspruch unserer Hochschulen, Wissenschaft zugänglich und verständlich zu machen.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, unsere Hochschulen zu besuchen und kennenzulernen. Lassen Sie sich begeistern – von einer Nacht voller Ideen, Einsichten und Entdeckungen.

 

Prof. Dr. J. Hornegger
Präsident der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Prof. Dr. Michael Huth
Präsident der Technischen Universität Nürnberg

Prof. Rainer Kotzian
Präsident der Hochschule für Musik Nürnberg

Prof. Dr. Niels Oberbeck
Präsident der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm

Prof. Eva von Platen-Hallermund
Präsidentin der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg

Prof. Dr. Thomas Popp
Präsident der Evangelischen Hochschule Nürnberg

v23