Der Ankauf der Privatsammlung Georg Dehn im Jahr 1939 – die Antikensammlung Erlangen in der NS-Zeit
Der Ankauf der Privatsammlung Georg Dehn im Jahr 1939 – die Antikensammlung Erlangen in der NS-Zeit, © Georg Pöhlein

Der Ankauf der Privatsammlung Georg Dehn im Jahr 1939 – die Antikensammlung Erlangen in der NS-Zeit

Bis vor kurzem war die "Sammlung Dehn" nur als Name bekannt, mit dem die Herkunft von über siebzig antiken Objekten verschiedener Gattungen und beinahe 500 Keramikscherben der Erlanger Antikensammlung angegeben war. Die systematische Erforschung der griechischen Keramik der Sammlung im Rahmen des Corpus Vasorum Antiquorum gab jüngst Anlass dazu, den Ankauf der Privatsammlung im April 1939 genauer unter die Lupe zu nehmen. Es stellte sich heraus, dass die Sammlung mitnichten einer "Witwe" abgekauft wurde, wie es zuvor den Anschein hatte, sondern der Ehefrau des antisemitisch verfolgten ehemaligen Archäologen Georg Dehn, der mit seiner Familie ein halbes Jahr später nach Ecuador floh.
In der Veranstaltung werden die Umstände dieses Ankaufs und die Rolle, die der damalige Sammlungsleiter Professor Georg Lippold dabei spielte, vorgestellt. Zudem werden Objekte der Sammlung Dehn und Archivdokumente, die sich auf die Erwerbung beziehen, zu sehen sein.

Bitte beachten Sie die Maskenpflicht bei allen Veranstaltungen der Friedrich-Alexander-Universität.

FührungVortrag

20:00 Uhr, Dauer: 30 Min.
Antikensammlung der FAU

Wissenschaftszweig(e)

Geschichte und Archäologie

Ort

25 UNI, PhilFak, Philosophisches Seminargebäude II Kochstraße 4 91054 Erlangen

Tour

W01W01 Tour Erlangen Nord Hindenburgstraße

Anfahrt mit dem VGN

v23