Immer wieder tauchen in Archiven Objekte auf, die uns die deutsche koloniale Vergangenheit in die Gegenwart holen. Dieser Vortrag im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften diskutiert Fundstücke des Stadtarchivs Erlangen und geht auf kritische Spurensuche nach kolonialen Vorstellungen und Imaginationen.
Nic Leonhardt (PD Dr.) ist Theaterhistorikerin mit einem besonderen Fokus auf globale Kontexte, visuelle Kultur und Archiv. Sie ist Principal Investigator des DFG-Heisenberg-Projekts »Global Theater Histories. Connections, Disconnections, Challenges« (Universität zu Köln & Käte Hamburger Kolleg global dis:connect, München) und Präsidentin der SIBMAS (International Association of Libraries, Museums, Archives and Documentation Centres of the Performing Arts).
Der Vortrag findet statt im Rahmen der Ausstellung „Spuren des Kolonialismus in Erlangen“, die an dem Abend ebenfalls besichtigt werden kann.
Die Ausstellung „Spuren des Kolonialismus in Erlangen“ nimmt vor dem Hintergrund des globalen historischen Geschehens die kolonialen Bezüge auf der lokalen Ebene in den Blick. Die für Schulen konzipierte Wanderausstellung stellt einen ersten und unvollständigen Versuch dar, die kolonialen Bezüge Erlangens zu veranschaulichen. Die Ausstellung wird ergänzt um Original-Quellen aus den Beständen des Stadtarchivs.
AusstellungVortrag
20:00 Uhr, Dauer: 30 Min.
Lesesaal des Stadtarchivs, Luitpoldstraße 47, 91052 Erlangen
Geschichte und Archäologie, Kunst- und Musikwissenschaften
Institut für Theater- und Medienwissenschaft (als Gast) in Kooperation mit: Stadtarchiv Erlangen
2 Stadtarchiv Erlangen Luitpoldstraße 47 91052 Erlangen