Der Komponist Heinrich von Herzogenberg (1843-1900) lebte in einer idealen Künstlerehe zusammen mit seiner Gattin Elisabeth, geb. von Stockhausen (1847-1892), einer vorzüglichen Pianistin. Deren langjährige Herzkrankheit spitzte sich im Herbst 1891 zu, weshalb der Gatte seine Berliner Professur aufgab, um mit ihr im milden Klima von San Remo den Winter verbringen zu können. Dort begann er mit der Komposition eines Klavierquartetts (Violine, Viola, Violoncello, Klavier). Als drei Sätze fertig waren, starb "Lisl" am 7. Januar 1892. Unmittelbar danach entstand Satz 4 als verklärender Hymnus an die Verstorbene. Das für alle Freunde des Paares sehr ergreifende Werk erklingt erstmalig im Wassersaal der Orangerie mit UMD Prof. Konrad Klek am Klavier und Studierenden aus dem Universitätsorchester.
Konzert
20:00, 22:30 Uhr, Dauer: je 30 Min.
Wassersaal
max. 100 Besucher
Kunst- und Musikwissenschaften
9 FAU, Orangerie Schlossgarten 1 91054 Erlangen